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Geflügelshow im MAFZ Brandenburg

8 Dez

Die verschiedenen “Welten”, in die man an jeder Ecke, in jeder Minute des Lebens eintauchen kann, amüsieren mich ungemein.  Gerne schaue ich mir Dinge an, die ich vorher noch nicht kannte und die skuril und fremd anmuten. So verschlug es mich am 11.11. ins “Märkische Ausstellungs- und Freizeitzentrum” Brandenburg, nahe des schnuckeligen Örtchens; Achtung, das heißt wirklich so: Paaren im Glien. 

50 Kilometer südwestlich von Berlin also, wartet das MAFZ mit einem Tierpark, Ausstellungsräumen weiten Wiesen und Käserei auf. Die Tradition des Butterns und Käsens stammt hier noch aus den Jahren um 1750. Insgesamt ist das MAFZ ein riesiges Gelände mit Restaurant und anschließender Halle, die für verschiedene Zwecke genutzt wird und voll neunziger EU Spendengelder in die schöne Landschaft gestellt wurde. Yeah, Aufbruch im neuen Bundesland.

Und jetzt komme ich zum Highlight der Geschichte, in dieser Halle fand eine Geflügelshow statt. Es gab Hühner, Tauben, Enten, Puten, Gänse und Perlhühner, allesamt die schönsten Tiere ihrer Art. Neben bekanntem Geflügel, konnte man allerlei exotisches und seltsames wie Lockentauben und schillernde schwarze Canugaenten sehen.

Insgesamt ein ganz schön lautes Unterfangen, aber es waren ja auch über fünftausend Tiere vor Ort. 

Die Juroren, hauptsächlich ältere Herren mit ernster Miene in weißen Kitteln,  prüften die Tiere auf ihre Merkmale und vergaben Noten und Preise. Drei Jahre dauert die Ausbildung der Juroren, wer hätte das gedacht? Es wurde mit Fremdwörtern nie gehörter Art aufgewartet und ich konnte mich gar nicht von den schnuckeligen Kuschelhühnern losreißen, die ich am liebsten mit nach Hause genommen hätte. Alles in allem war ich froh, daß die Tiere nur kurze Zeit in den kleinen Käfigen verbringen müssen, bis sie wieder in ihre Volieren und Ställe in die gute Heimat gebracht werden. Und außerdem war ich froh, wieder in meine geliebte Wahlheimat Berlin zurückzukehren. Mit einem Sack voll Federn im Kofferraum, dank des Ausstellungsleiters der Show, der die exklusive Einladung zur Show ausgesprochen hatte. Was mit den Federn passiert, wird sich vielleicht bald zeigen.

Hut ab!

25 Aug

Mein erster DIY Artikel entsteht aus einem Malheur heraus; denn Not macht erfinderisch. Dieser wunderschöne Schlapphut, ein Erbstück aus den Siebzigern, sollte über eine Lampe gehängt als Verschönerung meines Interieurs dienen. Ging aber  (in einem weniger hellen Moment), als ich die Lichter anknipste, traurigerweise in Rauch auf. Ein irreparables Loch bildete sich in dem geliebten Stück. 

Kurzerhand schnitt ich dem Hut den Deckel ab und finde als “Visor” macht er sich sehr gut. Den Deckel mitsamt Loch könnte man auch noch als Haube mit einem Pferdeschwanz tragen, oder? Also, ich finds gut.

True Love Story: Black Ponyskin Wedges von Finsk

25 Aug

Ich werde sie nie vergessen, meine liebsten Schuhe, die mich beinahe um eine Monatsmiete gebracht hätten.

Sie wurden mir schon zugesendet und ich hatte sie an den Füßen, lag mit diesen Schuhen im Bett, weil ich sie nicht mehr ausziehen wollte, aber der Verstand siegte: sie waren einfach zu klein. Amelie Boutique, der Internet Shop, hatte mir ja diese wunderbaren Future Daredevil Schuhe – eine Nummer größer – in der Pipeline der Bestellungen bestätigt. Kurz habe ich noch über ein Weiten der Schuhe nachgedacht, was ja beim  guten Schuster kein Problem ist. Habe mich dann aber – in Sicherheit wähnend – entschieden, das Paket abzuschicken.  Und weg waren sie! Niemals kamen die versprochenen Finsk black Ponyskin Wedges in meinen Besitz. Und nie werde ich sie vergessen, habe ich doch anschließend an Finsk direkt geschrieben, die Mail ist bis heute unbeantwortet. Neidvoll schaue ich auf Blogger Bryan Boys Füße, welche es geschafft haben in diese coolen Kunstwerke zu schlüpfen.

Ice Ice Baby und Neukölln im Blick

25 Aug

Die Reise durch Neukölln geht weiter. Am schönen Weichselplatz, unweit des Kanals und des “Dreiländerecks” Neukölln, Kreuzberg, Treptow, befindet sich neben dem herzerquickenden Café “Rudimarie” ein Eiscafé,  namens “Eismarie”. Ein “Einmal alles, bitte” liegt mir jedesmal auf den Lippen, denn die Sorten sind von A bis Z, mit unter anderem; Mango, Limette oder Schoko Chilli  zwar nicht übermäßig ungewöhnlich, aber dafür umso erfrischender und himmlisch, herrlich lecker. Zum Glück bleibt uns der Sommer noch eine  Weile erhalten.

Eismarie

Weichselstr.34

12045 Berlin

Sneak Preview Behind Drawn Curtains: Manikó

25 Aug

In der hellen Praxis eines alten Ärztehauses, unweit der U Bahn Haltestelle Magdalenenstraße, befindet sich das junge Modelabel Manikó.

Geführt wird es von zwei Absolventinnen der Berliner Fachhochschule für Technik und Wirtschaft, FHTW, Isabelle Mbarga und Madlen Lecoutré, die sich schon während des Studiums im Jahre 2007, gemeinsam mit dem Label selbstständig machten.

Für Herbst Winter 2010 gibt es in der Kollektion kuschelige Strick Oberteile und Schals aus grobem Wollstrick, Röcke mit viel Leder und feinen Wollstoffen gemixt und Jacken aus dicker, fester Wolle. Eine supercoole Weste und ein Pullover aus einem sehr ausgefallenen, silbernen Fake Fur Stoff und tolle Fransenketten mit Leder, die jetzt schon vorab hier auf Rundsicht zu sehen sind. Unter anderem ist das Label Manikó in der Berliner Boutique Berlinomat erhältlich. Ich finde es beruhigend ein paar Teile von Manikó im Schrank zu haben, denn damit bin ich mir sicher, den kommenden Winter hier hübsch und gut gewärmt zu überstehen. 

Und dann kann gerne der nächste Sommer kommen, denn für Sommer 2011 gibt es hauptsächlich fließende Seidenkleider, feine Röcke und Hosen und luftige Oberteile, die sich auf der Haut anfühlen, wie ein leichter, kühler Sommerregen und warmer Wind.

Hier könnt ihr einen Blick in das Studio von Manikó werfen und euch selbst überzeugen!

www.maniko-berlin.com

Gut behütet

25 Aug

Das gute Stück vom Label “Crop Cosecha”, über welches ich im vorigen Eintrag berichtet habe, ziert neuerdings mein Haupt.

Mo der Hutmacher und Neukölln im Blick

24 Aug

Kaum kann ich es erwarten Euch Mo den Hutmacher vorzustellen, dessen schönste Kreationen seit gestern auch endlich mein Haupt verzieren. Lange habe ich gewartet, um nun nach vollendeter Sommerpause den ersten Teil meiner neuen Reihe über Neukölln zu präsentieren. Denn hier poppen täglich neue Bars, Gallerien, Shops und andere undefinierbare Lebenskonzepte aus dem Boden. Sie alle  frönen dem unbändigen Leben, haben Einzigartiges zu bieten und hauchen unseren stilhungrigen Augen neues Leben ein.  Man fragt sich, ob Neukölln nun langsam Mitte ablöst und Mitte an den internationalen Easyjetset abgetreten wird!? Was nicht heißt, daß es hier in Neukölln einsprachig zugeht, wie jeder weiß, ist dieser Stadtteil der kunterbunte Melting Pot der Kulturen und das gefällt!

Mitten in diesem bunten Topf namens Neukölln, befindet sich in der Reuterstr. 52 unweit des Hermannplatzes  ”Crop Cosecha” das Hutlabel von Mo.  Er arbeitet und lebt hier mit Frau und Kind und bietet in seinem wunderbaren Wohn-Shop  innovative, aus Stoffcollagen, Kaffeesäcken, Kleber und Leder gefertigte Hüte, Taschen, Rucksäcke, Armbänder und Gürtel.

Allesamt von Hand modellierte Einzelstücke, keins gleicht dem anderen und auch das Wohn-Laden-Atelier ist ein, aus verschiedensten Möbeln und Dingen bunt zusammengewürfelter Augenschmaus.  Während die Bilder und dieser Bericht entstanden sind, befindet sich das Geschäft noch im Umbau. Also lass Dich bei einem baldigen Besuch in der Reuterstraße überraschen, was sich noch alles verändert hat.

Auf den Fotos ist der Laden mitsamt der schönen Hut-Unikate, Momo mit seiner Tochter, und Grace mit ihrer neuen Kopfbedeckung zu sehen.

Crop Cosecha

Reuterstr.52

12047 Berlin

ROUND UP Berlin Fashion Week 2010

12 Jul

Die Zeit dieser wunderbaren Berliner Modetage ist viel zu schnell vorbei gerast.  Das Angebot an sehenswerten Veranstaltungen war riesig und über die ganze Stadt verteilt, so dass Zehnteilung die einzige Lösung gewesen wäre, um dem ganzen Jubeltrubel gerecht zu werden.

Gleich zu Anfang will ich festhalten, dass die Show von Patrick Mohr, meinem Lieblings-Überschocker, mal wieder alle Erwartungen übertroffen hat. Mit dem bombastischen Showeffekt glatzköpfiger und fusselbärtiger Models, in Kombination mit lässiger und einzigartiger Streetwear im Lagenlook ist er mal wieder ganz vorne. Aber er hat ja auch die besten Praktikanten! Rot, weiß und Beigetöne herrschten in dieser Kollektion vor. Die geliebten Dreiecke haben nicht gefehlt und die Accessoires, vor allem die Schuhe haben in mir den berühmt und berüchtigten Haben.Wollen.Trieb ausgelöst.

Das Label Hannibal dagegen setzt gänzlich auf tragbare Classic Standards. Alles schön normal. Anzüge, Trenchcoats und Basics in gedeckten Farben für den modernen Mann ohne Schnick Schnack.
Die ProjektGallerie zeigte erstmals auch Shows. Mit dabei waren Yenikolka mit einem Mood Film im Hintergrund des Laufsteges. Sie zeigten schwarze, sehr sexy drapierte Outfits aus Seide, Leder und Spitze.

Eine Perle am Freitag Abend war die Ellesse by Wood Wood Pool Party im Monbijoubad in Mitte. Das lecker-leichte Essen hat wie auch der erfrischende Sour Flower, einem sehr guten Holundercocktail, super gut zu der perfekten heißen Sommer Nacht gepasst. Ein Glücksrad mit dem man Teile der neuen Kollektion gewinnen konnte, tat sein übriges um den Abend zu einer gelungenen runden Sache zu machen.

Samstag ging‘s noch runder. Eine Show jagte die andere. Leider war Dawid Thomaszewski viel zu schnell vorbei. Pech gehabt, verpasst, määääp! Kilian Kerners Modereise begann mit Paillettenglitzer Looks, Longblazern, Voilantblusen und vielen Etui und Shirtdresses in eleganten Beige, Blau, Schwarz und Silbertönen. Seine Männer trugen Shorts und Shirts, dazu schwarze Glitzersandalen. Es gab schöne Jackenkleider zu sehen, die sogar etwas leicht futuristisches hatten. Alles in allem von sportlich über Büro bis Abendbekleidung, die komplette Bandbreite also für Jedermann.

Gar nicht so für Jedermann und ziemlich schön bunt und typisch Berlin eben, zeigte sich Starstyling mit einer herzerfreulichen Show, die in einer Polonaise endete und dennoch etwas sehr erfrischend Natürliches und Menschliches hatte. Big Shirts bildeten den Ausgangspunkt der Kollektion. Buntbedrucke, handgemalte Grafiken von Achatscheiben inspiriert und mit Farbfolien beklebte Stoffe, Accessoires aus Achatscheiben und viele, viele Fransen schmückten die Models genauso, wie die vielen Taschen und Stoffe Hologramfolie und  Tribal Mustern bedruckt. Die Looks beinhalteten viel fransige Jeanselemte und eine Burka ähnliche Maske zum Bedecken und Verstecken.

Der Zusammenschluss von Blaak und Thomas Engel Hart verwirrte ein wenig. Blaak zeigte  erst einmal mit Oberteil und dann in der zweiten Runde “topless” die gleichen, hinten an der Wade gerafften, mit Schnallen oder mit Reissverschluss versehenen Hosen, Jeans und Bikerstyles. Jacken mit Cut Outs und kurze achtziger Jahre Sweat Shirts. Thomas Engel Hart hatte ebenfalls Cut Outs im Programm.  Dazu gab es schwarze Lackshorts und -Parka, allover-geprinterte Shorts und Shirts mit wild bedruckter weiß, blau und schwarz Kombination und Westen.

Risto dagegen ist ein Poet der Stunde. Blumenblätterdrucke in dezentem blau schmückten schön drapierte Kleider. Weicher,  fließender Strick in schönen degradé Mustern in grün gelb und rot und weite, fließende Hosen machten einen luftigen Eindruck. Daneben gab es festere gehäkelte Kleidervarianten, lange Blazer, Seidentops mit Jerseyhosen und weich fallende Seidenklieder für elegante Stunden in denen man dennoch nicht auf Bequemlichkeit verzichten will.

Mit dem Showroom des Green Lab der Kunsthochschule Weissensee konnte man gestern die Modewoche mit einem Statement zu Nachhaltigkeit und Widerverwertung abschließen. Studenten zeigten verschiedene Projekte zu diesem Thema. Manche setzten sich mit Färbetechniken auseinander, andere beschäftigten sich mit neuartigen Verpackungstechniken. Es gab, unter anderem, eine sehr ästhetische und durchdachte Milchpackung aus Pappe, die zu einer Postkarte oder einer Pappkuh zum Spielen weiter verbastelt werden konnte.  Ins Auge stach eine wunderschön roh gestaltete Schale aus Wachs und Heu oder Blättern für Käse oder andere Lebensmittel, die neben der Funktion als Stoßdämpfer auch den guten Geruch der Natur mitbrachte. Sehr schön waren auch umhäkelte Kabel, gestrickte Taschen aus gebrauchten Plastiktüten, Büttenpapier aus alten Jeansstücken und textile Flächen, welche aus Hanffasern gestaltet waren.

Live @ Fashionweek 2010:.Dimitri Spring / Summer 2011

8 Jul

Business Chica Bonita goes India!
Das Label Dimitri zeigt sich gestählt und fit für das globale Rennen. Die Outfits des Designers sind eine gelungene Mischung aus Day und Evening Wear. Neben Blazern und alltagtauglichen Kleidern gab es moderne Cocktailkleid Variationen aus atemberaubenden indischen Stoffen. Rot, blau lila gelb und grün – leuchtende Farben aus einem orientalischen Märchen! Bestickt mit Gold und Glitzer für den ganz besonderen Anlass. Dabei wirkt das ganze nicht Ethno-Öko angehaucht, sondern durch eine ungemein raffinierte Schnitt- und Linienführung und geschickt eingearbeitete Farbkontraste futuristisch und äußerst tragbar. Die Kollektion sorgt für jedes Wetter vor, neben einer Fellweste, gibt es für jede Wetter- und Tagesform ein passendes Outfit. Fließende bedruckte Kleider für Strand und Meer, Safari angehauchte Animalprints, eine gelbe Bikerhose für PS starke Touren sowie bestickte Röcke und Oberteile für die Bauchtänzerin in mir.

*Diemal leider ohne Biler von der Show

Live @ Fashionweek 2010:Frida Weyer Spring/Summer 2011

8 Jul

Das Newcomer Label Frida Weyer sorgt stets für einen großen Wirbel. In dem schönen Kassensaal, neben dem Edelrestaurant Gendarmerie, zeigt die junge Designerin ihre wundervollen Abend- und Brautroben. Helle Farben überwiegen. Neben Hautfarben und pastelligen Gelbtönen, gibt es sanfte Brauntöne. Die Models sind durchwegs in elegant drapierte Kleider gehüllt. Neben Spitze und Tüll findet sich Seide und Satin. Die Anzahl der Modelle ist niedrig, aber umso höher liegt der Begehrlichkeitsfaktor für den eigenen Kleiderschrank.

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